Zitate aus den Weisheitsregalen, Teil 5: Sich so annehmen, wie man ist

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(Franz Jalics, Kontemplative Exerzitien, echter, Seite 236)

Jalics ist Jesuit und hält regelmäßig Seminare für kontemplative Exerzitien ab. Ich finde seinen Angang zum mystischen Christentum hervorragend. Bei Jalics erkenne ich klar die Parallele zu anderen mystischen Religionspraktiken, das, was ich immer als “Es passiert, wie’s passiert (und zwar weil Gott es so will)” bezeichne.

“Ja, so bin ich. Ich bedauere mich, weil ich nicht leiden will. Ich beschuldige Gott und die Welt, weil es mir nicht gut geht”, beschreibt Jalics den ersten Schritt zum Loslassen. Und dann, das erscheint mir besonders wichtig, fügt er hinzu:
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Zufällige Zitate aus den Weisheitsregalen, Teil 4: Dein Wille geschehe

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Ich erwähne es oft hier auf indogermanisch: Jeder Mensch braucht eine Insel, einen Realitätstunnel, der die Basis seiner anderen Weltanschauungen bildet. Meiner baut auf dem Advaita und Daoismus auf und läßt sich kurz so zusammenfassen: Was geschieht, geschieht, weil Gott/das Dao/Universum/XYZ das so will. Dieses Weltbild bringt eine große Entspannung ins Leben, weil Weiterlesen

Zufällige Zitate aus den Weisheitsregalen, Teil 3: Die Alten Götter

Schön!
Heute geht es um die dunklen Seiten des Göttlichen. Um das Verdrängte, Animalische, Wilde.

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(Jan Fries, Seidways, Mandrake, Seite 217)

“Medusa, Hel, Lilith — sie alle wurden wegen ihrer “furchterregenden” Natur aus der herkömmlichen Religion verbannt. Priester verfluchten sie, Kirchen bekämpften sie und der Volksglaube verdrehte sie zu Kreaturen des Bösen. Aus irgendwelchen Gründen entkam Kali diesem Schicksal. Obwohl sie nicht unbedingt die beliebteste Göttin in Indien ist, gibt es Orte und Kasten, denen es immer noch wichtig ist, sie zu ehren. Das macht Kali, mit dem Blut des erschlagenen Dämons übersprudelnd, zu einem der wenigen Vertreter Der Alten (Götter), deren Kult nicht zerstört oder unterdrückt wurde — und viele davon gibt es nicht (mehr).”

Tief in unserem Herzen schlummert ein Teil unseres Erbes — nicht nur des Erbes der Sterne, als Relikt aus einer Zeit, in der unsere Vorfahren als Weltraumsporen auf

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